StartNaturheilpraxisKopfgelenktherapie

Die qualifizierte Kopfgelenktherapie beinhaltet: 

  1. Diagnose durch Tastung: Feinfühlige Erfassung der korrespondierenden Stellungen der oberen Halswirbel (Atlas und Axis), des Kiefergelenks und der umgebenden Muskulatur. 
  2. Diagnose der Bewegungswinkel des Kopfes mittels Neutral-Null-Methode: Es werden alle Bewegungsebenen des Kopfes vor und nach Kopfgelenktherapie erfasst .
  3. Sanfte, schmerzfreie Zentrierung der Kopfgelenke: Damit unterscheidet sich die Kopfgelenktherapie von allen übrigen Manipulationen an den Kopfgelenken.
  4. Umstimmungsmassage nach Picard: Damit  wird im Anschluss an die Zentrierung die Symmetrisierung der Muskulatur eingeleitet sowie Durchblutung und Lymphfluss der Nacken-, Schulter- und rückwärtigen Brustwirbelsäulen-Muskulatur wirksam angeregt.

QUELLE

Entdeckung der Kopfgelenkasymmetrie

Die Kopfgelenkasymmetrie wurde von Robert Emmanuel Picard, Diplom-Psychologe, in Zusammenarbeit mit Dr. Gabriele Hauenstein, Fachärztin für Allgemeinmedizin, in anatomischer und klinischer Hinsicht nachgewiesen.

Indikationen für die Kopfgelenktherapie

Das Indikationsspektrum dieser Maßnahme ist sehr breitgefächert:  Entwicklungsstörungen vom  frühkindlichen bis zum  Erwachsenenalter können erfolgreich therapiert werden. Mögliche Indikationen für die Kopfgelenktherapie sind zunächst orthopädischer Natur und betreffen das Achsenskelett:

·        HWS-BWS-LWS-Beschwerden

          Skoliose 

·        rezidivierende Blockierungen (WS, ISG)

·        statisch bedingte Gelenkbeschwerden (Hüfte/Knie)

·        rezidivierender Schiefhals

·        Kopfschmerz vom Spannungstyp

·        Kieferschmerzen / Craniomandibuläre Dysfunktion

Dann gibt es auch weitergehend mit der Kopfgelenkasymmetrie verbundene Folgen von Durchblutungsstörungen am craniozervikalen Übergang:

·        Migräne

·        vertebragener Schwindel

·        Clusterkopfschmerz / Paroxysmale Hemicranie

Die in der Unfallhistorie begründeten Beschwerden äußern sich in einer Zerrung und Dehnung des Hinteren Diagstricusbauches und einer charakteristischen Verdrehung des Kopfgelenks:

·        akutes Schleudertrauma bzw. Beschleunigungsverletzung

·        Schleudertrauma-Krankheit (WAD, whiplash associated disorder)

·        Schließlich gibt es therapierbare Störungen, die eng mit der supra- und infrahyoidalen Muskulatur zusammenhängen:

·        Schluck- u. Stimmstörungen

·        Globusgefühl

·        Tubenventilationsstörungen

Nicht zuletzt gehen wir davon aus, dass kindliche Entwicklungsstörungen eng mit der Kopfgelenkasymmetrie vergesellschaftet sind:

·        Frühe Symmetriestörung des Achsenskeletts

·        Aufmerksamkeits-Defizit-Störung

·        Juvenile Skoliose

·        asthmatische Diathese

·        plötzlicher Kindstod

 

 

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